Mafiavorwürfe gegen KfZ-Schilderhersteller Polizei
In der Debatte um angeblich mafiöse Strukturen unter den Kfz-Schilderherstellern der Berliner KfZ-Zulassungsstelle in der Jüterboger Straße hat sich am Montag der Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses mit den Vowürfen befasst.
Berlins Polizeipräsident Glietsch räumte dabei Probleme zwischen den Schilderprägern vor ein. Die Polizei könne dagegen aber nicht vorgehen, da die Vorgänge rechtlich legal seien, sagte er im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses.
Die Beamten hätten bei zahlreichen Einsätzen und sogar mit verdeckten Ermittlungen keine Vorgänge beobachten können, die Anlass für ein Einschreiten gegeben hätten, erklärte Glietsch. Eingesessene Nummernschild-Fabrikanten haben sich über einen Verdrängungskampf mit mafiösen Strukturen beschwert.
Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Robbin Juhnke, hat das Thema im Abgeordnetenhaus eingebracht. Der rbb-Welle radioBERLIN 88,8 sagte Juhnke am Montag, ein kleine Gruppe von Schilderfabrikanten versuche, den Markt teilweise mit Drohungen an sich zu reißen. |