Bürgerliche Innenpolitik für Berlin. 
  21:02 Uhr | 10.03.2010 Startseite | Kontakt | Impressum | Inhaltsverzeichnis    

Merkel: "Primat der Politik über die Finanzmärkte"


Deutschlandtourismus in der Krise erfolgreich


Schutz der Bevölkerung muss im Vordergrund stehen







Presse
25.01.2010, 10:18 Uhr | Berliner Morgenpost Übersicht | Drucken
Der Fall Uwe K. beschäftigt heute das Parlament
Sexualstraftäter


Der erneut verhaftete Sexualstraftäter Uwe K. ist heute Thema im parlamentarischen Innenausschuss Berlins. Der Innensenator wird sich zu Vorwürfen gegen das Landeskriminalamt äußern. Aus der Opposition hagelt es zudem weiter Kritik und Fragen.


Der Fall des Sexualstraftäters Uwe K. wird die Sitzung des parlamentarischen Innenausschusses bestimmen. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) will sich zu Vorwürfen, die für die Prävention zuständige Dienststelle des Landeskriminalamtes habe nicht ordnungsgemäß gearbeitet, äußern.

Anzeige

"Wir verlangen konkrete Auskünfte darüber, wann die zuständigen Stellen über die Gefährdung des Umfeldes informiert wurden und welche Maßnahmen die Polizei im Einzelnen ergriffen hat", sagte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Robbin Juhnke. Zudem sei von höchstem Interesse, wie viele Beamte für Aufgaben der Führungsaufsicht zur Verfügung gestanden haben. „Und wir wollen wissen, wie es um die Bewachung der übrigen aus der Haft entlassenen Sexualstraftäter steht – besonders jener neun Täter, die sich trotz Verboten wieder Kindern genähert haben.“

In Berlin leben derzeit 238 entlassene Sexualstraftäter. 65 davon gelten als gefährdet und damit gefährlich; in 35 Fällen war die Gefährdung derart gravierend, dass im Umfeld Warnungen ausgesprochen wurden. Offenbar wurden schon vor K.'s Verhaftung weitere Triebtäter rückfällig. Die RBB-Abendschau berichtete am Sonntag von fünf Fällen in den Jahren 2008 und 2009.

Termine
Presseschau

0.50 sec. | 5002 Views